Als wir unser Haus vor gar nicht allzu langer Zeit gekauft
haben, waren wir mit dem vorhandenen Garten eigentlich recht unglücklich. Zu klein, zu
wenig Rasen, zu brauner Rasen, blöd aufgeteilt, Hanglage, dies und das. Aber
wir haben unsere Fantasie und unser praktisches Geschick gekonnt eingesetzt und
haben wirklich das Maximale aus unserem Garten rausgeholt. Und ganz ehrlich?
Ich kann mir heute keinen schöneren Platz mehr vorstellen. Wir haben sämtliche
bisher nicht nutzbaren Ecken geschickt umgestaltet, um uns und den Kindern
ein Stück Glück zu schaffen. Und wir sind nicht gerade Gärtner oder
Landschaftsarchitekten – wohlgemerkt. Was uns angetrieben hat, war unser Traum
von einem tollen Ort außerhalb des Hauses, an dem wir mit den Kindern frühstücken,
toben, grillen, spielen oder einfach mal ausruhen können. Oder mit Freunden
zusammen zu sein. Oder Feiern.
Das Schönste an unserem Garten ist allerdings unser Baumhaus, was
richtigerweise eigentlich gar kein Baumhaus im klassischen Sinne ist, sondern
ein Stelzenhaus ZWISCHEN zwei Bäumen. Bisher nicht genutzter Platz. Nach einem
Wochenende schon sehr gut genutzter Platz. Nach weiteren Wochenenden der
SCHÖNSTE Platz im ganzen Garten. Finden wir. Und die Kinder. Und unsere
Freunde. Und die Freunde der Kinder. Und die Omas und Opas natürlich :-)
Schon immer habe ich mir ein Spielhaus im Garten für die Kinder gewünscht. Noch bevor ich überhaupt Kinder hatte, habe ich mir im Kopf schon vorgestellt, wie wir eines Tages im Garten ein Häuschen zum Spielen haben werden. Auch meinem Mann war relativ schnell klar, dass er um dieses EINE von ca. tausend DIY-Projekten nicht drum herum kommt. Und ich muss sagen, er war sogar sehr motiviert sein handwerkliches Geschick unter Beweis zu stellen. Nach wenigen Tagen „Planungsphase“, die im Wesentlichen darin bestand, Pinterest und diverse DIY-Blogs zu durchstöbern (also ich...um sie ungeordnet meinem Mann zu schicken), hatten wir ungefähr eine Ahnung, wie das Häuschen aussehen sollte. Hoch gelegen, mit Treppen, einer Veranda, und einem Stern an der Front. Soviel zu den Vorgaben. Außerdem hatten wir beschlossen, dass der Innenraum hoch sein sollte, so dass sowohl die Kleine als auch die Große gut darin stehen können, und das Haus auch wirklich lange genutzt werden kann.
Schon immer habe ich mir ein Spielhaus im Garten für die Kinder gewünscht. Noch bevor ich überhaupt Kinder hatte, habe ich mir im Kopf schon vorgestellt, wie wir eines Tages im Garten ein Häuschen zum Spielen haben werden. Auch meinem Mann war relativ schnell klar, dass er um dieses EINE von ca. tausend DIY-Projekten nicht drum herum kommt. Und ich muss sagen, er war sogar sehr motiviert sein handwerkliches Geschick unter Beweis zu stellen. Nach wenigen Tagen „Planungsphase“, die im Wesentlichen darin bestand, Pinterest und diverse DIY-Blogs zu durchstöbern (also ich...um sie ungeordnet meinem Mann zu schicken), hatten wir ungefähr eine Ahnung, wie das Häuschen aussehen sollte. Hoch gelegen, mit Treppen, einer Veranda, und einem Stern an der Front. Soviel zu den Vorgaben. Außerdem hatten wir beschlossen, dass der Innenraum hoch sein sollte, so dass sowohl die Kleine als auch die Große gut darin stehen können, und das Haus auch wirklich lange genutzt werden kann.
Nach einem Großeinkauf im Baumarkt, machten wir uns alle ans
Werk, und schon nach einem Wochenende konnte man erahnen, dass wir hier ein
kleines Juwel erschaffen hatten. Viel Gesäge und Gestreiche später war es dann
auch endlich fertig. Dank dem lieben motivierten Papa.
Das Streichen des Häuschens hat eigentlich am längsten gedauert, hatte aber dafür
den besten WOW-Effekt. Sogar das rote hässliche Wellblechdach hat sich
irgendwie seinen Platz verdient und fällt mir –zum Glück- schon gar nicht mehr
auf. Und es ist ja auch sowas von praktisch. Und dicht. „Oder willst du lieber
ein schönes aus Altholzlatten gebautes Dach mit Lavendel drauf, in das es
ständig reinregnet?“ Nein will ich wirklich nicht. Obwohl?
Nachdem wir verschiedene Deko-Objekte, wie Wimpelkette,
Stern, Bank, Holz etc. angebracht hatten, waren wir wirklich ALLE im Glück. Unsere Tochter war überglücklich, die Mama hatte ihr Spielhaus und der Papa war stolz auf
sein Ergebnis.
Die Inneneinrichtung blieb bisher recht kark, da die Kinder am meisten Spaß damit hatten, den Sand vom Sandkasten ins Häuschen zu tragen, dort mit Wasser zu „kochen“ und dann gemütlich auf der Veranda eine Sandburg zu bauen. Ganz bewusst haben wir uns dafür entschieden, innen nicht alles mit der Einrichtung vorzugeben, so dass die Kinder ganz selbst fantasievoll entscheiden dürfen, was gespielt werden soll. Es steht nur eine Bank drin, auf der wahlweise gekocht, gebacken, gemalt oder sonstiges gespielt wird. Auch gerne mal Pirat. Oder Feuerwehrmann.
Die Inneneinrichtung blieb bisher recht kark, da die Kinder am meisten Spaß damit hatten, den Sand vom Sandkasten ins Häuschen zu tragen, dort mit Wasser zu „kochen“ und dann gemütlich auf der Veranda eine Sandburg zu bauen. Ganz bewusst haben wir uns dafür entschieden, innen nicht alles mit der Einrichtung vorzugeben, so dass die Kinder ganz selbst fantasievoll entscheiden dürfen, was gespielt werden soll. Es steht nur eine Bank drin, auf der wahlweise gekocht, gebacken, gemalt oder sonstiges gespielt wird. Auch gerne mal Pirat. Oder Feuerwehrmann.
Das ist es also: unser kleines Traumhaus. Ein Ort zum Spielen,
zum Träumen, zum sich Zurückziehen, einfach zum Kind sein. Ein magischer Ort
voller Sand, Matsch und Kinderlachen. Ein Stück vom Glück. Ein Stück heile Welt.
Ein Stück Bullerbü.
Ein Häuschen, das rund um die Uhr bespielt wird. Sogar im
Winter. Denn dann wird es zur Höhle mit Decken und einem gespielten Lagerfeuer.
Und Kinderpunsch mit Cookies. In diesem Häuschen wohnen Elfen, Zwerge, Feen und
zeitweise sogar Eichhörnchen. Oder Kinder. Unsere Kinder. Denen es nicht an
Fantasie mangelt, sich ständig neue Geschichten zu überlegen, was das Häuschen darstellt, und was sie gerade sind. Auch wenn Besuch da ist, ist unser Häuschen immer voll, oder wird auch nur mal nach dem Kindergarten zum Malen mit den Nachbarkindern
genutzt .
Der Ort zwischen den zwei Bäumen hat sich wirklich als
Glücksgriff ergeben. So wurde kein Stück vom Garten weggenommen, und wir haben
den Platz sinnvoll genutzt. Wir sind alle ein bisschen stolz darauf, dass es so
einmalig ist. Und vor allem, dass es so gut ankommt. Sogar, wenn wir
Sommerpartys mit Freunden machen, ist die Veranda des Häuschens der beste Platz
im Garten. Und innen kann man die Kaltgetränke lagern. Hallo? Wie
praktisch ist das denn bitte. Und auch als Fotomotiv bisher unangefochten!
Wenn wir in den Sommerferien nach Deutschland kommen, hat unsere Große fest vor, einmal im Baumhaus zu übernachten. Ich habe noch nicht herausgefunden mit wem. Aber ich schätze, es wird Mama oder Papa werden. Ich meinerseits habe vor, endlich mal Gardinen fürs Fenster zu nähen. Und ein bisschen um zu dekorieren. Vielleicht ein Anker ans Haus? Oder unser altes Paddel davor stellen? Oder noch besser ein altes Surfbrett vom Flohmarkt oder bei ebay zu kaufen und davor stellen? Au ja, das mache ich.
Und dann gibt’s noch ein Midsommerfest für die Kinder. Mit
Blumenkränzen und Spielen und Zitronenlimo. Jawohl. Wir haben viel vor im
Sommer.
UND: Wir stellen euch noch mehr unserer DIY-Projekte für den
Garten vor. Z.B. ein besonderer Sandkasten oder ein wunderschönes Tipi. Und vielleicht habt ihr ja auch einen Opa, der schon immer mal was für seine Enkel
im Garten bauen wollte :-)


